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20 Jahre im Einsatz - Retter helfen seit 1987 gemeinsam



Quelle: Frankfurt Rundschau

Der Notarztdienst Main-Taunus-Kreis hat gestern sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. "Bis 1984 gab es keine eigene notärztliche Versorgung", sagte Vorsitzender Jürgen Medzech bei dem Fest. Damals seien die Notärzte noch aus Frankfurt, Wiesbaden oder dem Hochtaunuskreis angefahren. Das habe manchmal einfach zu lange gedauert.
Deshalb nahm vor 23 Jahren der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Eschborn tagsüber einen Notarztwagen in Betrieb - für den östlichen Kreis. "Das war ein Pilotprojekt". Wenige Monate später begann das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Hofheim mit einem Notarztdienst.
1987 schließlich taten sich der DRK-Kreisverband, ASB Eschborn und Malteser Hilfsdienst zusammen und gründeten den Verein Notarztdienst. Mit einem Fahrzeug waren die Retter damals unterwegs. Ein zweites Auto kam im Jahr 1995 dazu.
Heute sind die Helfer für 224000 Einwohner und eine Fläche von 222 Quadraddlometern zuständig. 1997 fuhren sie den Angaben zufolge 2780 Einsätze, in diesem Jahr werden es rund 4800 sein. Die Einsatzfahrzeuge im Kreis sind an den Main-Taunus-Kliniken in Hofheim und Bad Soden stationiert, jeweils ein Notarzt und ein Rettungsassistent fahren mit. Der Notarzt soll in Akutsituationen in kürzestmöglicher Zeit zum Patienten gelangen und diesen außerhalb eines Krankenhauses behandeln.
Auch in Zukunft bleibt der Verein für die notärztliche Versorgung zuständig - erst mal bis zum Jahr 2010. Der Kreisausschuss hat den Vertrag vor einem Jahr mit dem Verein verlängert. (rmu)

Frankfurter Rundschau - 08. Dezember 2007




Notarztverein wird 20 Jahre alt



Quelle: Höchster Kreisblatt

Der Verein Notarztdienst Main-Taunus-Kreis feiert sein 20-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Am morgigen Freitag, 7. Dezember von 11 bis 14 Uhr kann der Notarztstandort im Verwaltungsgebäude des Hofheimer Krankenhauses, Lindenstraße 10, besichtigt werden. Das Personal steht nach Möglichkeit für Fragen zur Verfügung, denn Einsätze gehen natürlich auch an diesem Tag vor. Die kleine Jubiläumsfeier beginnt um 11 Uhr. (babs)

Höchster Kreisblatt - 07. Dezember 2007

 

 

 

 

 

 




Über 5000 Mal rückt der Notarzt aus



Quelle: Main-Taunus-Kreis

Seit 20 Jahren leistet der Verein Notarztdienst Main-Taunus-Kreis (VNAD) eine qualifizierte notärztliche Versorgung für die Bevölkerung im Main-Taunus-Kreis.
Am Notarztstandort der Main-Taunus-Kliniken wurde das 20-jährige Jubiläum gebührend gefeiert. Zahlreiche Festredner würdigten die über 20 Jahre andauernde Arbeit des Notfalldienstes und lobten den professionellen Einsatz zur schnellen, medizinischen Versorgung. "Denn die Qualität des Systems ist mit entscheidend für die optimale Versorgung der Bürger im Main-Taunus-Kreis", so Jürgen Medzech, Vorsitzender des Verein Notarztdienstes bei seiner Festrede.

 

Auch Landrat Berthold Gall zollte der Leistung des Notarztdienstes Respekt und sagte Dank für eine großartige Idee, unterschiedliche Organe und Hilfsdienste zusammenzuführen, die im Dienste der Gemeinschaft seit vielen Jahren an einem Strang zögen. Bei über 5000 Einsätzen im Jahr würde es immer wichtiger, die Vernetzung der zusammen arbeitenden Dienste noch mehr voranzutreiben. Die Rettungsstation habe sich bestens bewährt, neue Herausforderungen müssten angenommen werden.

 

Im Jahr 1985 wurde der Betrieb des ersten Notarztwagensystems mit Standort an der Klinik in Hofheim aufgenommen. Seinen Ursprung hat der heutige Verein in der zum 1. April 1986 gegründeten "Arbeitsgemeinschaft Notarztdienst Main-Taunus-Kreis" im Zusammenschluss des Arbeiter-Samariter-Bundes Landesverband Hessen Ortsverband Eschborn, dem Malteser Hilfsdienst und dem Deutschen Roten Kreuz Main-Taunus-Kreis eingebunden.

 

Am 7. Dezember 1987 wurde aus der Arbeitsgemeinschaft der heutige Verein Notarztdienst. 1S96 und 2002 folgten die Kliniken des Main-Taunus-Kreises und die Notarztgemeinschaft Bad Soden als weitere Mitglieder. Um die Fachaufsicht über die Notarztsysteme sicher zu stellen, ist der Main-Taunus-Kreis durch sein Amt für Brandschutz und Rettungswesen und den ärztlichen Leiter Rettungsdienst beratend eingebunden. Sitz des Vereines, an dessen Spitze Geschäftsführer Manfred Stein fungiert, ist Hofheim.

 

Durch die enge Kooperation aller an der Notfallversorgung Beteiligten wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Verbesserungen durchgeführt, um die schnelle Hilfeleistung und situationsgerechte Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Dazu gehören abgestimmte Zuweisungskonzepte, so dass Patienten nahtlos in den aufnehmenden Kliniken versorgt werden können. Der Rettungsdienstbereich umfasst mit dem Main-Taunus-Kreis eine Gesamtgröße von 222 Quadratkilometern, in dessen Gebiet 224000 Einwohner leben. "Vor derZeit des Notarztdienstes konnte unsere Bevölkerung nur durch die Einsatzkräfte aus Frankfurt und Rüsselsheim versorgt werden Dadurch gab es immer wieder Engpässe und Verzögerungen," so Manfred Stein. Stolz zeigte er sich über die Zertifizierung zum hohen Qualitätsmanagement durch einen Vertreter der Dekra Certification GmbH. Darin vereint sich die systematische Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben, Regelungen zur Desinfektion und Hygiene sowie die Festlegung im einheitlichen Ausrüstungsstandan der eingesetzten Notarztfahrzeuge. Auch die Vorstellung der Pilotprojekte "CPAP-System" zur besseren Sauerstoffversorgung der Patienten und die "Elektronischen Notfallprotokolle" durch den Leiter des Rettungsdienstes, Jörg Blau, stießen auf großes Interesse der Festgäste.

Main-Taunus-Kreis - 11. Dezember 2007 - Christina Schulz




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