

ÜBER UNS
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Der Verein Notarztdienst Main-Taunus-Kreis e.V. betreibt an den Standorten Bad Soden und Hofheim zwei Notarztsysteme zur Sicherstellung der notärztlichen Versorgung der Bevölkerung des Main-Taunus-Kreises. Der Verein stellt einen Zusammenschluss von Hilfsorganisationen (ASB, DRK, Malteser), den Kliniken des Main-Taunus-Kreises und der Notarztgemeinschaft Bad Soden (NAG) dar. Mitglieder des Vereins im Einzelnen sind folgende Organisationen:
- Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Hessen e.V. Ortsverband
- Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Main-Taunus
- Malteser Hilfsdienst Main-Taunus
- Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH
- Notarztgemeinschaft Main-Taunus GmbH
Der Main-Taunus-Kreis ist durch das Amt 38 beratend eingebunden. Sitz des Vereins ist Hofheim (Schmelzweg 5), Geschäftsführung und Verwaltung erfolgen über die DRK Rettungsdienst Rhein-Main-Taunus gGmbH mit Sitz in Wiesbaden (Flachstraße 6). Zum Geschäftsführer ist Herr Manfred Stein bestellt.
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Der heutige Verein Notarztdienst Main-Taunus-Kreis e.V. hat seinen Ursprung in der zum 01.04.1986 gegründeten „Arbeitsgemeinschaft Notarztdienst Main-Taunus-Kreis“. Gründer seinerzeit waren der Arbeiter-Samariter-Bund, Landesverband Hessen Ortsverband Eschborn, der Malteser Hilfsdienst Main-Taunus e.V. und das Deutsche Rotes Kreuz Kreisverband Main-Taunus e.V. Am 07.12.1987 wurde aus der Arbeitsgemeinschaft heraus der heutige Verein Notarztdienst Main-Taunus-Kreis e.V. gegründet und im Jahre 1988 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen.
Am 22.07.1996 wurden die Kliniken des Main-Taunus-Kreises gGmbH als Mitglied in den Verein aufgenommen. Mit Stichtag 09.12.2002 ist die Notarztgemeinschaft Bad Soden GmbH als Mitglied in den Verein aufgenommen worden.
Der Verein wurde seinerzeit gegründet, um ein möglichst hohes Dienstleistungs-niveau zum Wohle der Patienten zu erbringen und gleichzeitig das Gebot einer wirtschaftlichen Leistungserbringung zu realisieren. Durch das gemeinsame Betreiben der Notarztstandorte konnten Synergieeffekte genutzt werden und eine Qualitätssteigerung bei gleichzeitiger höherer Wirtschaftlichkeit erreicht werden. Durch die Standardisierung der Notarzteinsatzfahrzeuge und deren hochwertigen medizinischen Ausstattung wurde eine flexible Fahrzeugplanung mit hoher Verfügbarkeit der Fahrzeuge erreicht.
In dem nachfolgenden Leitbild des Vereins Notarztdienst Main-Taunus-Kreis e.V. ist die Zielsetzung des Vereins dargestellt:
| - | Wir, der Verein Notarztdienst Main-Taunus-Kreis e.V., bestehend aus den Mitgliedern Arbeiter-Samariter-Bund OV Eschborn, Deutsches Rotes Kreuz Main-Taunus, Malteser Hilfsdienst Main-Taunus, Kliniken des Main-Taunus- Kreises und Notarztgemeinschaft Bad Soden, betreiben unter Beachtung der Prinzipien und Grundsätze der einzelnen Mitglieder Notarztsysteme im Main-Taunus-Kreis. | |
| - | Unser Ziel ist es, unsere Patienten und Kunden, die stets im Mittelpunkt unseres Handelns stehen, auf höchstmöglichem Qualitätsniveau medizinisch zu versorgen und zu betreuen. | |
| - | Wir gewährleisten für die Bevölkerung des Main-Taunus-Kreises in enger Zusammenarbeit mit dem Träger Rettungsdienst MTK eine Rund-um-die-Uhr- Versorgung mit notärztlichen Leistungen. | |
| - | Wir sind ein Team aus qualifizierten hauptamtlichen Mitarbeitern und Notärzten, das sich regelmäßig einer Aus- und Fortbildung unterzieht, um fortwährend ein hohes Leistungsniveau zu sichern. |
Zur Sicherstellung der notärztlichen Versorgung im Main-Taunus-Kreis starten die beiden Notarzteinsatzfahrzeuge von den Standorten in Bad Soden und in Hofheim aus. Die Fahrzeuge sind jeweils mit einer Notärztin/einem Notarzt und einer Rettungsassistentin/einem Rettungsassistenten besetzt. Die Notarzteinsatzfahrzeuge treffen im Rahmen des Rendezvoussystems in der Regel mit den Rettungswagen am Einsatzort zusammen. Hauptvorteile des Rendezvoussystems sind darin zu sehen, dass von einer Notärztin/einem Notarzt mehrere Rettungswagen und somit Patienten versorgt werden können und dass die Notärztin/der Notarzt in die Lage versetzt ist, nach Einsatzbeendigung sofort zum nächsten Einsatzort weiterzufahren.
Die Notarztgestellung erfolgt durch die Kliniken Main-Taunus-Kreis und die Notarztgemeinschaft Bad Soden, es werden nur Notärzte mit der Zusatzbezeichnung "Notfallmedizin" eingesetzt. Die Personalgestellung der Rettungsassistenten als Fahrerin/Fahrer des Notarzteinsatzfahrzeuges erfolgt über die Hilfsorganisationen und die Notarztgemeinschaft Bad Soden.
Als Notarzteinsatzfahrzeuge werden jeweils geländegängige Fahrzeuge vom Typ Audi und BMW eingesetzt.
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Die Fachaufsicht über die Notarztsysteme und den Rettungsdienst wird vom Main-Taunus-Kreis, Amt für Brandschutz und Rettungswesen, durchgeführt. Die Fachaufsicht obliegt dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄRLD), Herrn Jörg Blau. Der ÄRLD ist als Vertreter des Hessischen Landkreistages u.a. Mitglied der Arbeitskreise Qualitätsmanagement im Rettungsdienst und Medizinischer Katastrophenschutz. Somit berät er auch die Hessischen Ministerien für Soziales und Inneres in verschiedenen Themenstellungen.
Den einzelnen Standorten ist wiederum ein verantwortlicher Arzt zugeordnet (Dr. Schüz, Hofheim, Prof. Dr. Booke, Bad Soden/Dr. Meister NAG Bad Soden). Die Fachaufsicht über die eingesetzten Rettungsassistentinnen/Rettungsassistenten übernehmen die jeweilig entsendenden Organisationen.
Der ärztliche Leiter Rettungsdienst ist als Vertreter des Hessischen Landkreistages Mitglied des Arbeitskreises Qualitätsmanagement und berät somit auch das Hessische Sozialministerium in verschiedenen Themenstellungen.
Aufgrund der engen und vertrauenswürdigen Zusammenarbeit zwischen der Fachaufsicht und den im Verein vertretenen Organisationen wird eine hohe Qualität der präklinischen Patientenversorgung gewährleistet.
Im September 2004 ist unser Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN 9001:2000, welches flächendeckend an allen Notarztstandorten eingeführt worden ist, durch die Dekra Intertek Certification GmbH zertifiziert worden. Der Erfolg unseres Qualitätsmanagement-systems lässt sich in der Zuverlässigkeit und Qualität messen, mit der wir unsere Notarztdienstleistungen erbringen. Die Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems zeigt sich beispielsweise in der systematischen Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben, der einheitlich Anwendung von Regelungen zum Umgang mit Medizinprodukten und zur Desinfektion sowie Hygiene, der Festlegung von einheitlichen Ausrüstungsstandards und der einheitlichen Standardisierung der eingesetzten Rettungsdienstfahrzeuge.
Auch die Ergebnisse beispielsweise über durchgeführte Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter und Notärzte sowie von Auswertungen des Beschwerdemanagements von Rückmeldungen der Kunden dienen der ständigen Fortentwicklung und Verbesserung unserer Dienstleistungen. Diese Auswertungen tragen dazu bei, dass die Zufriedenheit der Patienten, Auftraggeber und Mitarbeiter verbessert werden kann. Das Qualitätsmanagementsystem unterliegt einer jährlichen Rezertifizierung durch Fachleute der Dekra Intertek Certification GmbH.
Das Zertifikat der Dekra nach DIN EN ISO 9001:2000 ist im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 26.11.04 offiziell durch einen Vertreter der Dekra Intertek Certification GmbH an den Geschäftsführer, Herrn Manfred Stein, übergeben worden. An dieser Feierlichkeit haben Vertreter der zuständigen Behörden und Ämter für den Rettungsdienst aus dem Landkreis Main-Taunus teilgenommen.
